Geschichte
| 1720 - 1760 | Erbauung des Barockschlosses unter Kurfürst Karl Theodor |
| 1763 | Gründung der "Kurpfälzischen Akademie für Wissenschaften" |
| 1778 | Gründung der "Großherzoglichen Handelsakademie" |
| 1907 | Gründung der "Handelshochschule der Stadt Mannheim" |
| 1939 - 1945 | Starke Zerstörung des Schlosses durch den Zweiten Weltkrieg |
| 1945 | Wiedereröffnung der "Handelshochschule der Stadt Mannheim" als "Staatliche Wirtschaftshochschule" |
| 1947 | Beginn des Wiederaufbaus |
| 1967 | Umbenennung der Hochschule in "Universität Mannheim" |
| 1968 | Gründung der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre |
| 2000 | Akkreditierung als erster und bislang einziger deutscher Fachbereich durch AACSB International |
Das Mannheimer Schloss

Die Universität Mannheim ist zu einem großen Teil in dem zwischen 1720 und 1760 unter Kurfürst Karl Theodor erbauten Barockschloss untergebracht. Wer heute das Gebäude mit seiner 450 Meter langen Stadtfront und sechs Hektar überbautem Raum betrachtet, vermag sich nicht vorzustellen, dass es im Zweiten Weltkrieg enorme Zerstörung hatte erfahren müssen. 1947 jedoch begann man bereits mit dem Wiederaufbau: die Außenfronten des in seinen Ausmaßen das Versailler Schloss übertreffenden Gemäuers wurden nach den alten Plänen restauriert, die Innenräume zweckmäßig umgestaltet.
Die Anfänge der Wirtschaftswissenschaft in Mannheim
Mit der Gründung der "Kurpfälzischen Akademie für Wissenschaften" am 16. Oktober 1763 wurde der Grundstein für das akademische Leben in Mannheim gelegt. Die erste wirtschaftswissenschaftliche Institution entstand etwa 15 Jahre später mit der "Großherzoglichen Handelsakademie".
Die eigentliche Vorläuferin der heutigen Universität war jedoch die Handelshochschule der Stadt Mannheim. Ihre Wideröffnung nach dem Zweiten Weltkrieg als "Staatliche Wirtschaftshochschule" bedeutete den Auftakt zu einer allmählichen Erweiterung des akademischen Angebots. 1967 schließlich wurde die Hochschule in "Universität Mannheim" umbenannt. Die Fakultät für Betriebswirtschaftslehre ging 1968 aus der ehemaligen Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Abteilung hervor.
Große Namen prägen die Entwicklung
Schon früh begründeten renommierte Fachvertreter wie Walter Le Coutre und Heinrich Nicklisch den Ruf Mannheims als Zentrum wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildung. Nach dem Zweiten Weltkrieg prägten vor allem Professoren wie Friedrich Henzel, August Marx, Curt Sandig und Walter Waffenschmidt die Entwicklung der Fakultät.
Weiterentwicklung zur Spitzenuni
Mit der Akkreditierung ihrer Programme durch die britische Association of MBAs (AMBA) besitzt die Fakultät für Betriebswirtschaftslehre die drei wichtigsten internationalen Gütesiegel, die so genannte „Triple Crown“. Nicht einmal ein Prozent der rund 3.900 Business Schools weltweit haben sich bislang der strengen Prüfung durch die drei wichtigsten Akkreditierungsorganisationen AMBA (London), AACSB International (Tampa/USA) und EQUIS (Brüssel) erfolgreich gestellt. Im deutschsprachigen Raum ist die Mannheimer BWL-Fakultät sogar die einzige Institution mit dieser begehrten internationalen Dreifach-Akkreditierung. Auch in den Hochschul-Rankings, die in den vergangenen Jahren von fast allen führenden deutschen Wirtschafts- und Nachrichtenmagazinen durchgeführt wurden, erzielte die Mannheimer BWL-Fakultät stets einen Spitzenplatz. Die Fakultät sieht diese Beurteilungen jedoch nicht nur als Ehre, sondern vor allem auch als Verpflichtung, ihr Ausbildungsprogramm auch in Zukunft kontinuierlich zu evaluieren und stetig zu optimieren.



