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Maximilian Merath

Dr. Maximilian Merath, M.Sc.

Dr. Maximilian Merath, M.Sc.

Research Fellow
Universität Mannheim
Schloss, Schneckenhof-Ost, SO 205
68161 Mannheim
Sprechstunde:
nach Vereinbarung

Profil

Seit Mitte August 2015 arbeitet Maximilian Merath als wissenschaft­licher Mitarbeiter am Stiftungs­lehr­stuhl für Procurement. Er hat im Juli 2015 sein Master­studium (M.Sc.) im Studien­gang „Mannheim Master in Management“ an der Universität Mannheim abgeschlossen. Sein Schwerpunkt galt hierbei dem Operations Management und dem Einkauf. Er schrieb seine Master­arbeit am Stiftungs­lehr­stuhl für Procurement und untersuchte dabei mithilfe einer qualitativen Interviewstudie, welche Entscheidungs­prozesse in Unternehmen im Anschluss an eine Störung im vorgelagerten Lieferanten­netzwerk ablaufen, und welche Faktoren diese beeinflussen.


Zuvor studierte er an der Universität zu Köln und beendete dort sein Studium der Betriebs­wirtschafts­lehre mit dem Bachelor­abschluss (B.Sc.). Während seines Bachelor­studiums verbrachte er ein Semester an der NOVA School of Business and Economics in Lissabon, Portugal, um interkulturelle Erfahrung zu sammeln.
Durch Praktika in den Bereichen Chemie und Beratung sammelte er praktische Erfahrung und befasste sich mit den Themen Transport, E-Procurement und Lieferanten­management. Außerdem arbeitete er während seines Master­studiums als studentische Hilfskraft am Zentrum für europäische Wirtschafts­forschung (ZEW) in Mannheim.


Maximilian Merath befasst sich in seiner Forschung vor allem mit der Bewältigung von Störungen im vorgelagerten Liefer­netzwerk. Hierbei untersucht er besonders, welche Entscheidungs­prozesse mit dem reaktiven Risiko­management in Verbindung stehen, wie diese strukturiert sind, und durch welche Faktoren diese beeinflusst werden. Mithilfe von Simulations­experimenten untersucht er zum Beispiel den Reaktions­prozess von Unternehmen im Anschluss an Störungen in der Lieferkette unter verschiedenen Bedingungen. Er geht damit der Frage nach, unter welchen Umständen Unternehmen sofort reagieren sollten und wann eine Reaktion besser aufgeschoben werden sollte. Außerdem betrachtet er die Auswirkungen von CSR Engagement auf Stakeholder-Reaktionen nach unethischem Verhalten von Unternehmen.