Masterarbeit

Die Masterarbeit ist eine wissenschaftliche Abschlussarbeit, mit der Sie zeigen sollen, dass Sie in der Lage sind, innerhalb einer viermonatigen Frist, ein Problem selbständig und nach wissenschaftlichen Methoden zu bearbeiten. Die Voraussetzung für die Anfertigung einer Masterarbeit ist die Absolvierung eines 700er Moduls. Die genauen Bestimmungen entnehmen Sie bitte dem Modulkatalog.

Die Masterarbeit soll in der Regel an einem Lehrstuhl der Fakultät für Betriebswirtschaftslehre angefertigt werden. Auf Antrag beim Prüfungsausschuss kann die Masterarbeit aber auch in einem anderen Bereich wie z.B. dem Wahlfach geschrieben werden, vorausgesetzt es wurden darin auch Prüfungen abgelegt und das Thema weist einen betriebswirtschaftlichen Bezug auf. Darüber hinaus können weitere fachliche Voraussetzungen für die Übernahme einer Masterarbeit vom betreuenden Lehrstuhl festgelegt werden. Den Antrag zum Export einer Masterarbeit finden Sie hier.

Die Anmeldung zur Masterarbeit erfolgt durch den betreuenden Lehrstuhl. Dieser meldet das Thema und die Bearbeitungsfrist an das Studienbüro. Das Thema einer angemeldeten Masterarbeit kann nur einmal und nur innerhalb der ersten acht Wochen der Bearbeitungszeit zurückgegeben werden. Ein formloser Antrag an den betreuenden Lehrstuhl genügt in diesem Fall.

Die Bearbeitungszeit beträgt grundsätzlich 4 Monate.

Eine Verlängerung der Bearbeitungsfrist kann nur im Zuge eines nachgewiesenen zu beachtenden Nachteilsausgleiches beantragt werden. Dies gilt z.B.

  • bei Krankheit eines im eigenen Haushalt lebenden Kindes unter 9 Jahren (-> Antrag)
  • bei Pflege eines nahen Angehörigen im Sinne von § 7 Absatz 3 des Pflegezeitgesetzes (-> Antrag)
  • bei einer Behinderung oder einer nachgewiesenen chronischen Erkrankung, welche die Bearbeitung innerhalb der Frist verhindert - in diesem Fall erfolgt die Antragsstellung bei der Beauftragten für Studierende mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung (-> Antrag)

Die Entscheidung über einen Antrag auf Verlängerung der Bearbeitungsfrist liegt im Ermessen des Prüfungsausschusses und kann nur in angemessenem Umfang erfolgen. Bei einem Antrag aufgrund einer Behinderung bzw. chronischen Erkrankung berücksichtigt der Prüfungsausschuss die Empfehlung der Beauftragten für Studierende mit Behinderung oder einer chronischen Erkrankung.

Für die Antragstellung muss "unverzüglich" ab Kenntnis der vorliegenden Beeinträchtigung ein Antrag gestellt und mit einem entsprechenden Nachweis glaubhaft gemacht werden. Dies kann z.B. durch die Vorlage eines qualifizierten ärztlichen Attests (keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung) erfolgen. Mit diesem muss es dem Prüfungsausschuss möglich sein zu entscheiden, ob die geltend gemachten und nachgewiesenen Gründe eine Kompensation in Form einer Verlängerung der Bearbeitungsfrist als Nachteilsausgleich begründet. Um die Schwere und die Erheblichkeit der Beeinträchtigung beurteilen zu können, ist es daher erforderlich, dass auf einer ärztlichen Bescheinigung die notwendigen Tatsachen bzw. Symptome Ihrer Beeinträchtigung beschrieben sind.

Kurzzeitige Erkrankungen stellen keine erhebliche Minderung der allgemeinen Chancengleichheit dar. Sie sind mit der Gesamtbearbeitungsdauer von vier Monaten kompensierbar. Anträge wegen geringfügiger Beschwerden müssen daher abgelehnt werden.

Wichtig: I.d.R. sind Anträge zur Verlängerung der Bearbeitungszeit rechtzeitig, spätestens jedoch zum Zeitpunkt der Kenntnisnahme der nachteilsbegründenden Beeinträchtigung zu stellen, ansonsten muss der Antrag abgelehnt werden.