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Foto: Anna Logue

Mannheimer BWL-Professorin gehört zu Deutschlands einflussreichsten Ökonominnen

Erstmals veröffentlichtes Ranking der FAZ zählt Prof. Niessen-Ruenzi zu 34 wichtigsten Wirtschafts­wissenschaft­lerinnen

Wichtiges Zeichen der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: zum ersten Mal veröffentlichte das Blatt ein eigenes Ranking der einflussreichsten Ökonominnen Deutschlands. Die Mannheimer Professorin für Corporate Governance, Dr. Alexandra Niessen-Ruenzi, belegt Platz 26 auf der 34 Frauen umfassenden Liste.

Entscheidend für die Platz­ierung war, dass die Ökonominnen nicht nur in Wissenschaft und Forschung eine gute Reputation aufweisen können, sondern auch in der öffentlichen Wahrnehmung und den Medien – dazu zählen erstmals auch soziale Medien wie Twitter - vertreten sind. Zudem sollen sie öffentliche Debatten anführen und Impulse für die Politik geben. 

Bisher hatte es lediglich eine allgemeine Rangliste für Ökonominnen und Ökonomen gegeben. Dass es dieses Jahr zum ersten Mal ein spezielles Ranking nur für weibliche Wirtschafts­expertinnen gibt, begründet die FAZ damit, dass es eine Veränderung der Kriterien gab: in der etwas mehr als 250 Personen umfassenden allgemeinen Liste gibt es nun 34 Frauen, was auch dem ungefähren Anteil der Frauen unter deutschsprachigen Ökonomen entspricht.

Alexandra Niessen-Ruenzi ist Inhaberin des Lehr­stuhls für Corporate Governance an der Fakultät BWL der Universität Mannheim. In Ihrer Forschung beschäftigt sie sich u.a. mit der Erforschung geschlechts­spezifischer Unterschiede an Finanzmärkten, wie etwa dem Investitions­verhalten von Männern und Frauen, deren Anlageentscheidungen, geschlechts­spezifischen Unterschieden hinsichtlich ihrer Einschätzung der Finanzindustrie und dem Einfluss weiblicher Vorbilder auf die Entscheidungen von Frauen.  Vor kurzem hat sie eine Studie veröffentlicht, in der sie die Höhe der geschlechts­spezifischen Rentenlücke untersucht hat und diese zum ersten Mal beziffert wurde. So erhalten Frauen mit 26% ein Viertel weniger Rente vom Staat als ihre männlichen Altersgenossen. 

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