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Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Otto H. Jacobs Foto: DHBW CAS

Professor Otto H. Jacobs feiert 80. Geburtstag

Der frühere Rektor prägte maßgeblich die Entwicklung der Universität.

Langjähriger Rektor, Wissenschaft­ler von internationalem Rang und in der Unternehmens­praxis geschätzter Steuerexperte: Wie kaum eine andere Persönlichkeit hat Professor Dr. Dr. h.c. mult. Otto H. Jacobs in den zurückliegenden Jahrzehnten die Universität Mannheim geprägt. Am Samstag, dem 12. Oktober 2019, feiert der emeritierte Hochschul­lehrer seinen 80. Geburtstag.

Jacobs war von 1971 bis 2006 Inhaber des Lehr­stuhls und des Seminars für Allgemeine Betriebs­wirtschafts­lehre, Treuhandwesen und Betriebs­wirtschaft­liche Steuerlehre an der Universität Mannheim und von 1973 bis 1974 Dekan der Fakultät für Betriebs­wirtschafts­lehre. Von 1988 bis 1994 bestimmte er als Rektor über zwei Amtszeiten hinweg die Entwicklung der Universität Mannheim. Er hat sich in dieser Zeit besonders um den Aufbau von Forschungs­zentren und Lehr­einrichtungen an der Universität verdient gemacht. In sein Rektorat fiel die Gründung des Mannheimer Zentrums für Europäische Sozialforschung (MZES) und des Instituts für Mittelstandsforschung der Universität. Darüber hinaus hat er unter anderem maßgeblich die Gründung des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschafts­forschung (ZEW) bewirkt. Das ZEW zählt heute zu den führenden Wirtschafts­forschungs­instituten in Deutschland.

Auch die Mannheim Business School hat Jacobs mitaufgebaut und hat die Einrichtung als Geschäftsführer von 2004 und 2007 international etabliert. Das Fach Betriebs­wirtschaft­liche Steuerlehre hat er in 35-jähriger Tätigkeit zukunftsweisend mitgeprägt. Er ist Ehrendoktor der Corvinus-Universität Budapest und der Universität für Wirtschaft und Finanzen St. Petersburg. Von 2014 bis 2016 war Jacobs Gründungs­direktor des Master-Studien­zentrums der Dualen Hochschule Baden-Württemberg.

„Während seiner Amtszeit als Rektor hat Professor Jacobs unglaublichen Weitblick bewiesen“, so Rektor Prof. Dr. Thomas Puhl. „Er hat wichtige Grundlagen für die spätere Profilbildung der Universität gelegt und die Gründung zentraler Forschungs- und Lehr­einrichtungen an der Universität Mannheim maßgeblich vorangetrieben. Ohne seinen unermüdlichen Einsatz wäre die heutige Spitzenposition der Universität nicht denkbar.“

Der gebürtige Rheinländer bekleidete über die Jahre in mehreren Unternehmen Aufsichtsratsposten, engagierte sich in verschiedenen Beiräten, Kuratorien und Stiftungs­vorständen sowie weiteren nationalen und internationalen Institutionen und fungierte als Mitherausgeber der internationalen Zeitschriften Intertax und Seoul Journal of Business. Bis 2016 war er Mitglied des Aufsichtsrats des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschafts­forschung (ZEW), Mannheim.

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