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Foto: Nobert Bach

Ursachen von Ausbildungs­abbrüchen

eine Analyse für ausgewählte Berufe in Baden-Württemberg

Das Forschungs­projekt (Laufzeit von 2016 bis 2019) wird durch das Netzwerk Bildungs­forschung der Baden-Württemberg Stiftung finanziert. Im Rahmen der Projektbearbeitung kooperieren wir mit dem Institut für Erziehungs­wissenschaft (Abteilung Berufs-, Wirtschafts- und Technikpädagogik) der Universität Stuttgart (Prof. Dr. Reinhold Nickolaus, Didem Atik).

Das Projekt zielt darauf, ab Ursachen für Ausbildungs­abbrüche zu untersuchen. Hierbei werden exemplarisch Köchinnen/Köche (Teil­projekt Mannheim) sowie Maler/innen und Lackierer/innen (Teil­projekt Stuttgart) als zwei besonders stark von Abbrüchen bzw. Vertragslösungen betroffene Ausbildungs­berufe in den Blick genommen. Während sich bisherige Forschungs­arbeiten in diesem Feld häufig auf retrospektive Befragungen stützen, leistet das Forschungs­projekt eine längsschnittliche Begleitung der Auszubildenden während der ersten beiden Ausbildungs­jahre (insgesamt vier Messzeitpunkte). Anhand von Fragebögen und schriftlichen Tests werden Merkmale erfasst, die ggf. abbruchrelevant werden können (z.B. Qualität der betrieblichen und schulischen Ausbildung, motivationale/emotionale Faktoren sowie insbesondere auch individuelle Voraussetzungen und Kompetenzausprägungen).