DE / EN

Prof. Aprea und Prof. Bucher-Koenen werben erfolgreich Projekt zu “Digital Financial Literacy” ein

Digitale Finanzdienstleistungen haben erhebliche Auswirkungen auf die Anforderungen an Verbraucherinnen und Verbraucher. Daher sind sie von entscheidender Bedeutung für die Konzeption von Finanzieller Allgemeinbildung („Financial Literacy“). Trotz der Tatsache, dass in dieser Hinsicht eine breite Übereinstimmung besteht, steht die Integration von Aspekten, die sich aus der Digitalisierung von Finanzdienstleistungen ergeben, in bestehende Rahmen­modelle von Financial Literacy noch aus. Das Projekt „Identifizierung von Schlüsselfacetten digitaler Financial Literacy: Ein ganzheitlicher Ansatz“ unter der Leitung von Prof. Carmela Aprea (Area Economic and Business Education) und Prof. Tabea Bucher-Koenen (Area Banking, Finance & Insurance / ZEW) soll dazu beitragen, diese Lücke zu schließen.

Es basiert auf einer kompetenz­orientierten Sichtweise von Financial Literacy mit besonderem Fokus auf ganzheitlichen finanziellen Entscheidungen. Das Hauptziel des Projekts besteht darin, Schlüsselfacetten von Digital Financial Literacy zu identifizieren, die dazu dienen können, die Gestaltung zeitgemäßer, effektiver und maßgeschneiderter Assessments sowie entsprechender Trainingsmaßnahmen zu unterstützen. Darüber hinaus sollen Lücken und Stoßrichtungen für die weitere Forschung in diesem Bereich ermittelt werden. Um diese Ziele zu erreichen, ist eine Kombination aus einem Scoping-Review und einer Interviewstudie vorgesehen. Das Projekt wird von der Think Forward Initiative (TFI) finanziert, einer multidisziplinär ausgerichteten Organisation, die Forschung und praktische Lösungen fördert, mit dem Ziel, Menschen zu be­fähigen, bessere finanzielle Entscheidungen zu treffen.