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Drittmittel

In den kommenden Jahren droht vielen Unter­nehmen im Rahmen des demographischen Wandels ein Wissensverlust, da sehr viele ältere Arbeitnehmer aus dem Berufsleben  ausscheiden und somit die Unter­nehmen verlassen werden. Eine Möglichkeit zur Begrenzung potentieller Schäden durch den Verlust wichtigen Wissens ist ein verstärkter intergenerationaler Wissensaustausch gerade zwischen jungen und alten Mitarbeitern. In Kooperation mit Prof. Dr. Sven Voelpel (Jacobs University Bremen http://svenvoelpel.jacobs-university.de) möchten wir in unserem Projekt Alterseffekte beim intergenerationalen Wissenstrans­fer in Arbeits­gruppen aufdecken, indem wir in die Betrachtung verschiedener Analyseebenen (Individuum, Dyade und Teamebene) Ideen aus der sozialen Netzwerkanalyse integrieren. Letztlich sollen so Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie ein intergenerationaler Wissensaustausch in Organisationen gefördert werden kann. Dazu möchten wir  in empirischen Studien theoretische Erklärungs­ansätze auf der Ebene dyadischer Beziehungen, individuelle Unter­schiede sowie Gruppen­einflüsse unter­suchen. In einem weiteren Schritt sollen diese Unter­schiede im Wissensaustausch mit der Leistung von Mitarbeitern und gesamten Arbeits­gruppen in Beziehung gesetzt werden. Insgesamt möchten wir mit diesem Projekt einen theoretischen  Beitrag zur Analyse von Wissenstrans­fer sowie empirisch ermittelte Erfolgsfaktoren für intergenerationalen Wissenstrans­fer liefern.