InnolabBS – Innovationslabor Berufliche Schulen

Projektinformationen
Das Projekt Innovationslabor Berufliche Schulen (innolabBS) ist ein neuartiges Förderprogramm für Berufliche Schulen in Baden-Württemberg, das vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport im Jahr 2024 ins Leben gerufen wurde. Ziel des Programms ist es, innovative Schulentwicklungsvorhaben zu fördern, die das Lehren und Lernen an Beruflichen Schulen nachhaltig verbessern.
Zu Beginn konnten sich die Schulen mit eigenen Ideen bewerben, wobei insbesondere Projekte ausgewählt wurden, die ein hohes Potenzial zur Verbesserung der Lernprozesse, eine klare Zielorientierung sowie eine Übertragbarkeit auf andere Berufliche Schulen erkennen ließen. Insgesamt wurden in der ersten Auswahlrunde aus 120 eingereichten Bewerbungen 49 Projekte an insgesamt 53 Schulen ausgewählt, die über einen Zeitraum von drei Jahren gezielt begleitet werden. Neben dieser ersten Tranche startet im Jahr 2026 nach einer weiteren Bewerbungsphase eine zweite Tranche, welche 30 Schulen umfasst.
Wissenschaftliche Begleitung
Das Programm wird wissenschaftlich mit dem Ziel begleitet, die Umsetzung und die Wirkungen des Programms zu analysieren. Ein zentrales Anliegen der wissenschaftlichen Begleitung ist es, zu untersuchen, wie innovative Ideen und Entwicklungsansätze, die an einzelnen Beruflichen Schulen erprobt werden, auf andere Schulen und Bildungsgänge übertragen werden können. Dabei geht es nicht nur um die Beschreibung erfolgreicher Praxisbeispiele, sondern auch um die systematische Analyse der Bedingungen, unter denen ein solcher Transfer gelingen kann. Ziel ist es, Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Formate, Strukturen und Rahmenbedingungen förderlich für eine nachhaltige Verbreitung schulischer Innovationen sind.
Die Leitung der wissenschaftlichen Begleitung liegt bei Prof. Dr. Jürgen Seifried von der Universität Mannheim und Prof. Dr. Stephan Schumann von der Universität Konstanz. Das Forschungsteam umfasst Nina Masseling (Universität Mannheim) sowie Dr. David Kablitz und Tim Reeh (beide Universität Konstanz).
Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der offiziellen Website des Kultusministeriums Baden-Württemberg.