Transfer in inklusive berufliche Schulen sichern (TIBSS)
Verbund der Universitäten Mannheim (Prof. Dr. Jürgen Seifried), Kiel (Prof. Dr. Andrea Burda-Zoyke, Verbundleitung) und Jena (Prof. Dr. Alexander Gröschner).
Gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) im Rahmenprogramm Empirische Bildungsforschung.
Teilprojekt Mannheim: „Videobasierte Lehrkräftebildungsformate“
Förderkennzeichen: 01JR2510B
Laufzeit: 01.04.2026 bis 31.03.2029
Die Umsetzung inklusiver Bildung an beruflichen Schulen erfordert Lehrkräfte, die heterogene Lernvoraussetzungen diagnostizieren und gezielte Förderung ableiten können. Befunde zeigen jedoch Defizite sowohl in entsprechenden Kompetenzen als auch in der Verankerung inklusionsbezogener Inhalte in der Lehrkräftebildung. Zudem fehlen belastbare Erkenntnisse zum Transfer entsprechender Innovationen in die Breite der Lehrkräftebildung.
Anknüpfend an das Projekt DIA-LIBS, in dem videobasierte Materialien zur förderbezogenen Diagnostik entwickelt und auf einer Microsite öffentlich zugänglich wurden, verfolgt TIBSS zwei Ziele:
1. Praxisziel: Bundesweiter Transfer der Videomaterialien in alle drei Phasen der Lehrkräftebildung. Dazu werden bestehende Materialien weiterentwickelt sowie phasenspezifische und -übergreifende Einsatzformate erprobt. Ergänzend werden überregionale Transfernetzwerke aufgebaut.
2. Wissenschaftliches Ziel: Analyse von Gelingensbedingungen für den Transfer videobasierter Formate in die Lehrkräftebildung. Daraus werden evidenzbasierte Gestaltungsprinzipien für Transferkonzepte abgeleitet.
Das Projekt setzt auf ko-konstruktive Entwicklung und Evaluation in enger Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis, u. a. durch Round Tables und Theorie-Praxis-Workshops, um nachhaltige Implementierung zu sichern.
