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Auszeichnung für Dr. Deborah Mateja: Wissenschafts­preis „Zukunft der Arbeits­welt“

Für ihren herausragenden Beitrag zum Verständnis menschlicher Kreativität im Zusammenspiel mit generativer Künstlicher Intelligenz wurde Dr. Deborah Mateja mit dem Wissenschafts­preis „Zukunft der Arbeits­welt“ für die beste Dissertation ausgezeichnet. Der Preis wird zum dreizehnten Mal von der Stiftung der Volksbank Kurpfalz eG gemeinsam mit dem ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschafts­forschung verliehen und ist mit 2.000 Euro dotiert.

In ihrer an der Universität Mannheim entstandenen Dissertation „Creativity and Artificial Intelligence: Conceptual Foundations, Design, and Use“ unter­sucht Deborah Mateja, wie Menschen neuartige generative KI-Systeme wie ChatGPT einsetzen, um kreative Aufgaben zu bewältigen – und wie sich die Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI auf Ideenreichtum, Originalität und Qualität auswirkt. Die Arbeit leistet damit einen wichtigen Beitrag zum besseren Verständnis ko-kreativer Prozesse in einer zunehmend digital geprägten Arbeits­welt.

Die Dissertation zeigt, dass KI eigenständige Impulse bei der Ideengenerierung liefern kann, ihre Stärken jedoch erst im Zusammenspiel mit menschlicher Zielsetzung, Einordnung und Bewertung voll entfaltet. Zugleich belegt sie anschaulich, wie KI kreative Tätigkeiten breiter zugänglich machen kann. Auf dieser Grundlage formuliert die Arbeit evidenz­basierte Leitlinien für eine wirkungs­volle und verantwortungs­volle Gestaltung der Mensch-KI-Zusammenarbeit.

Wir gratulieren Dr. Deborah Mateja herzlich zu dieser verdienten Auszeichnung!

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