Frauen an der Spitze der Finanz­industrie

Finanz­ielle Unabhängigkeit und fundierte finanz­ielle Entscheidungen spielen nicht nur für den persönlichen Wohlstand, sondern auch für weitergehende Lebens­entscheidungen eine zentrale Rolle. Menschen ohne wirtschafts oder finanz­wissenschaft­lichen Hintergrund dabei zu unter­stützen, ihr Geld selbstbewusst und verantwortungs­voll zu verwalten, bleibt eine zentrale Herausforderung, die eng mit Bildung, gesellschaft­licher Teilhabe und langfristigem Wohlbefinden verbunden ist.

Im Rahmen der Serie „Women Leading The Finance Industry“ spricht Prof. Dr. Carmela Aprea, Inhaberin des Lehr­stuhls für Wirtschafts­pädagogik – Design und Evaluation instruktionaler Systeme, in einem Interview mit dem Authority Magazine über ihre Forschung zur finanz­iellen Unabhängigkeit.

Sie betont, dass alle Lebens­bereiche stark an finanz­ielle Aspekte geknüpft sind und dass das Verständnis von Wirtschaft und Finanzen auch ein mächtiges Instrument zum Erreichen gesellschaft­licher Ziele sein kann.

Dass Wall Street und Finanzen in den letzten Jahren diverser geworden sind, führt Prof. Aprea auf verschiedene Ereignisse, wie die verstärkte Rechenschafts­pflicht, der Wandel sozialer Normen und das Aufkommen sozialer Bewegungen zurück. Aber auch die monetären Vorteile einer vielfältigen Belegschaft seien ein Faktor. 

Um die Diversität der Finance Branche voranzutreiben und Frauen in Führungs­positionen zu bestärken, befasst sich Prof. Aprea mit individuellen, unter­nehmens­basierten und gesellschaft­lichen Ansätzen, die sie im Interview ausführt. Sie verrät im Artikel auch ihre wichtigsten Finanz­tipps und gibt unter anderem den Rat, bei Investitionen nicht zu vergessen, dass man die besten Dinge im Leben nicht mit Geld kaufen kann. Zudem spricht sie über ihre Vorbilder, ihre Lebens­einstellung und darüber, was sie inspiriert.

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