Familienunternehmen als Jobmotor in Deutschland

Eine Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (ifm) an der Universität Mannheim, die von der Stiftung Familienunternehmen in München in Auftrag gegeben wurde, unterstreicht diese Bedeutung.
In den vergangenen zehn Jahren (2011–2020) haben die 26 größten Familienunternehmen Deutschlands weltweit rund 837.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, während die 26 größten Dax-Konzerne im selben Zeitraum lediglich etwa 390.000 Stellen aufgebaut haben.
Noch deutlicher wird der Unterschied bei den in Deutschland geschaffenen Arbeitsplätzen: Rund 32 % der von Familienunternehmen geschaffenen Stellen entfielen auf den heimischen Arbeitsmarkt (etwa 267.000 Stellen), bei den Dax-Unternehmen waren es dagegen nur rund 12 % (etwa 48.000 Stellen).
Die Schwarz-Gruppe, zu der die Supermarktketten Lidl und Kaufland gehören, schuf mit 190.000 die meisten Arbeitsplätze. Es folgen Volkswagen (160.000), Bosch (92.000) und die Aldi-Gruppe (84.000).