Neues daten­basiertes Modell hilft Kalifornien bei der Bewältigung von Wasserknappheit

Kalifornien steht angesichts häufiger werdender Dürren und extremer Klimaereignisse zunehmend unter Druck, seine Wasserressourcen effizient zu verwalten. Die Bewirtschaft­ung von Stauseen erfordert unter diesen Bedingungen neue Ansätze, die Unsicherheiten besser berücksichtigen und konkurrierende Wasserbedarfe ausgleichen können.

Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat ein Forschungs­team der UCLA Anderson School of Management gemeinsam mit Martin Glanzer, Junior­professor für Operations Management, ein daten­basiertes Modell entwickelt, das die Steuerung von Stauseen optimieren soll.

Das Modell nutzt mathematische Methoden und berücksichtigt saisonale Schwankungen bei Niederschlag und Schneeschmelze, um Wasserausschüttungen strategisch zu planen. In einer Fallstudie zum Sacramento River Basin konnte der Ansatz die durchschnittlichen Kosten von Wasserknappheit im Vergleich zur bisherigen Bewirtschaft­ungs­politik um rund 40 Prozent senken. Dies unter­streicht sein Potenzial für eine widerstands­fähigere Wasserbewirtschaft­ung in dürregefährdeten Regionen.

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