Datenschutz im Forschungs­alltag: Neues Tool erstellt rechts­konforme Dokumente

Wer ein Forschungs­projekt plant, steht oft vor datenschutz­rechtlichen Fragen: Welche Informationen müssen Teilnehmende einer Umfrage erhalten? Welche Verträge brauche ich, wenn externe Partner beteiligt sind? Der Academic Dataprotection Assist unter­stützt ab sofort dabei, diese Fragen zu klären – flexibel, digital und ohne Termin­vereinbarung.

Die Anwendung basiert auf der No-Code-Plattform BRYTER und wurde von der Servicestelle Datenschutz speziell für den Forschungs­kontext an der Universität modelliert. Sie führt Forschende schrittweise durch datenschutz­rechtliche Fragestellungen und erstellt dabei parallel Entwürfe der benötigten Dokumente.

Typische Anwendungs­fälle

Bei einer geplanten Umfrage generiert das Tool beispielsweise die erforderlichen Datenschutz­hinweise nach Artikel 13 DS-GVO – sofern personenbezogene Daten verarbeitet werden. Wer ein Projekt mit externen Forschungs­partner*innen plant, erhält automatisch Vertragsentwürfe zur gemeinsamen Verantwortlichkeit nach Artikel 26 DS-GVO.

Der Academic Dataprotection Assist ermöglicht es Forschenden, einfache datenschutz­rechtliche Sachverhalte eigenständig und zeitlich flexibel zu bearbeiten. Das klassische Beratungs­angebot der Servicestelle Datenschutz bleibt davon unberührt: Die durch das Tool erstellten Entwürfe müssen vor der Verwendung individuell auf Vollständigkeit und Passgenauigkeit geprüft werden. Die Servicestelle unter­stützt dabei auf Wunsch.

Wichtige Hinweise zur Nutzung

Der Academic Dataprotection Assist ist ausschließlich für die nicht-kommerzielle, interne Nutzung durch Universitäts­mitglieder bestimmt. Eine Weitergabe des Zugangs an Dritte oder eine Unter­lizenzierung ist nicht gestattet.

Fragen zur Anwendung und Feedback nimmt die Servicestelle Datenschutz entgegen.

Zugang zum Academic Dataprotection Assist

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