Deutscher Fernsehpreis: Ausgezeichnete Dokumentation mit Mannheimer Forschungs­beitrag

Die Dokumentation „Systemfehler: Der Cum-Ex Skandal“ wurde mit dem Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Dokumentation/Reportage“ ausgezeichnet. Prof. Dr. Christoph Spengel vom Lehr­stuhl für Allgemeine Betriebs­wirtschafts­lehre und Betriebs­wirtschaft­liche Steuerlehre an der Universität Mannheim lieferte mit seiner Forschung einen zentralen wissenschaft­lichen Beitrag zu den Inhalten des Films.

Die Produktion von ZDF/3sat beleuchtet, wie zwischen 1999 und 2011 durch ausgeklügelte Aktiengeschäfte im Zusammenhang mit dem Dividendenstichtag Milliardenschäden entstanden. Der Cum-Ex-Skandal gilt als einer der größten Steuerbetrugsfälle in der deutschen und europäischen Geschichte und kostete allein den deutschen Staat Milliarden von Euro an entgangenen Steuereinnahmen. Bis heute beschäftigt er Gerichte und Politik.

Wissenschaft­liche Expertise aus Mannheim

Bei der wissenschaft­lichen Aufarbeitung dieses komplexen Betrugs spielte Prof. Dr. Spengel eine Schlüsselrolle. Als Sprecher des Leibniz-Wissenschafts­campus „MannheimTaxation“ und Sachverständiger im Unter­suchungs­ausschuss des Bundestages trug er mit seiner Forschungs­arbeit maßgeblich dazu bei, die komplexen steuerrechtlichen Mechanismen des Cum-Ex-Systems zu entschlüsseln. Seine wissenschaft­lichen Er­kenntnisse flossen direkt in die Dokumentation ein und unter­stützten deren journalistische Aufarbeitung.

Die Dokumentation „Systemfehler: Der Cum-Ex Skandal“ ist in der ZDF-Mediathek abrufbar.
 

Zurück