Einführung Alarmierungssoftware – Informationen und Bedarfsabfrage

Die Software soll Beschäftigte insbesondere an Arbeitsplätzen mit regelmäßigem Publikumsverkehr oder bei herausfordernden Einzelkontakten eine zusätzliche Unterstützung bieten. Sie ermöglicht es, bei einem akut bedrohlichen oder eskalierenden Vorfall bewusst und manuell einen stillen Alarm auszulösen, beispielsweise über den Arbeitsplatzrechner oder einen separat installierten Alarmschalter. Dadurch werden über eine zuvor in der Software hinterlegte Alarmkette Kolleg*innen in räumlicher Nähe sowie der universitätseigene Sicherheitsdienst informiert, sodass Hilfe schneller organisiert werden kann. Die Software ergänzt dadurch bestehende Sicherheits‑ und Notfallstrukturen.
Das Projekt erfolgt unter Einbindung u. a. des Personalrats, der Datenschutz‑Servicestelle und der UNIT. Aspekte der Mitbestimmung, des Datenschutzes und des Arbeitsschutzes werden dabei von Beginn an berücksichtigt.
Bedarfsabfrage läuft
Da nicht alle Arbeitsbereiche gleichermaßen betroffen sind, bittet die die Stabsstelle Arbeitssicherheit, Brandschutz und Krisenmanagement insbesondere Beschäftigte um eine Rückmeldung, die ihre Arbeitssituation als besonders risikobehaftet einschätzen (z. B. durch häufigen Publikumsverkehr). Hierfür steht im Intranet ein Formular zur Verfügung. Dort können freiwillig Angaben zum Arbeitsplatz und zu typischen Arbeitssituationen gemacht werden.
Die Angaben werden vertraulich behandelt, datenschutzkonform verarbeitet und zweckgebunden, also ausschließlich für dieses Projekt, verwendet. Um Sicherheitsrisiken zu vermeiden, werden die Ergebnisse der Auswertung nicht hochschulweit kommuniziert.
Nach Abschluss der Auswertung meldet sich die Stabsstelle gezielt bei allen Personen, die im Formular grundsätzlich Interesse an einer Nutzung der Software angegeben haben. Die Einführung der Software erfolgt jedoch zunächst in begrenztem Umfang, um Erfahrungen zu sammeln und die Praxistauglichkeit zu prüfen. Ein Anspruch auf eine Ausstattung entsteht durch das Ausfüllen des Formulars nicht. Für den Fall, dass die Nachfrage die Zahl der zentral verfügbaren Software-Lizenzen übersteigt, kann es zudem erforderlich sein, die dezentralen Einrichtungen an den Beschaffungskosten zu beteiligen.
Weitere Informationen sowie das Formular finden Sie auf der Projektseite im Intranet. Die Rückmeldung über das Formular ist freiwillig und bis 31. Juli 2026 möglich.