Empfang der „Mannheimer Akte“

Anlässlich ihres 150. Jubiläums wurde die „Mannheimer Akte“ von Straßburg nach Mannheim gebracht.

Unter spektakulärem Einsatz von Schiffshörnern und Wasserfontänen des Feuerlöschboots wurde gestern die „Mannheimer Akte“ in Mannheim entgegengenommen. Anlässlich ihres 150jährigen Jubiläums wurde sie von einem Boot der deutsch-französischen Wasserschutz­brigade in einem speziell angefertigten Koffer von Straßburg nach Mannheim gebracht. Am Stephanienufer in Mannheim erfolgte dann die feierliche Über­gabe der „Mannheimer Akte“ an den Ersten Bürgermeister Christian Specht sowie Vertreter des Mannheimer Schifffahrtsvereins und der Gesellschaft zur Förderung des Binnen­schiffahrtsrechts an der Universität Mannheim.

Die „Mannheimer Akte“ ist ein 1868 im Mannheimer Schloss unter­zeichnetes Dokument über die Freiheit der Rheinschifffahrt. Sie wird oft als Vorreiter und Blaupause für die Europäische Einigung gesehen. Am 17. Oktober jährt sich ihre Unter­zeichnung zum 150. Mal.

Wir freuen uns sehr, dass dieses historisch bedeutsame Dokument „heimgekehrt“ ist und wir es jetzt sechs Wochen im Barockschloss beherbergen dürfen.

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