Ermittlungen wegen Cum-Cum-Geschäften laufen auch gegen die Sparkasse

Die Cum-Cum-Geschäfte gelten als einer der größten Steuerskandale in Deutschland, bei denen dem Staat Schäden in Milliardenhöhe entstanden sein sollen. Laufende Ermittlungen tragen weiterhin dazu bei, aufzuklären, wie Banken und andere Finanz­akteure bestehende Lücken im Steuer­system ausgenutzt haben, und werfen Fragen nach Kontrolle und Verantwortlichkeit auf.

In der Zeit und den Badischen Neuesten Nachrichten wird Prof. Dr. Christoph Spengel zu den Cum-Cum-Deals und den laufenden Unter­suchungen zitiert. Er erläutert, wie durch Aktiengeschäfte unrechtmäßige Steuer­erstattungen ermöglicht wurden, an denen unter anderem Sparkassen und Volksbanken sowie Wertpapierhändler aus London und Banker aus Frankfurt, Hamburg und Stuttgart beteiligt waren.

Laut Spengel könnten diese Mechanismen sogar einen größeren finanz­iellen Schaden verursacht haben als die Cum-Ex-Geschäfte, die bereits breite öffentliche Aufmerksamkeit erlangt haben.

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