Entrepreneurship und KI auf dem Campus: OpenAI beim Q-Summit 2026

Effizienter lernen mit KI
Künstliche Intelligenz spielt mittlerweile eine zentrale Rolle im Studierendenalltag. Die Q‑Summit‑Mitorganisatoren Konstantin Wadé und Nick Jüttner, beide BWL‑Studierende, nutzen KI bereits regelmäßig. ChatGPT hilft ihnen, umfangreiche Präsentationen zu ordnen oder Lösungswege zu verstehen. Das Ziel dabei ist nicht weniger Arbeit, sondern besserer Überblick und effizienteres Lernen.
Auch OpenAI sieht genau hier den Mehrwert. Eva Spannagl, Start-up‑Beauftragte des Unternehmens, betont: KI ermögliche personalisierteres Lernen und bereite Studierende frühzeitig auf die Arbeitswelt vor. Wer lernt, sinnvoll mit KI zu arbeiten, habe später klare Vorteile.
Chancen, Risiken und ein klarer Konsens
Dass KI im Studium weit verbreitet ist, zeigen Studien: Fast 90 Prozent der Studierenden geben an, KI zumindest unterstützend beim Schreiben zu nutzen. Gleichzeitig warnen Expert*innen vor Risiken wie Betrug, unkritischem Denken oder ungleichen Zugangsmöglichkeiten.
Der KI‑Forscher Thilo Hagendorff plädiert deshalb für neue Prüfungsformate, die zur digitalen Realität passen, etwa mehr mündliche Prüfungen. Gleichzeitig gilt: Wird KI als Tutor genutzt und nicht als Ghostwriter, kann sie Lehre sinnvoll ergänzen. Betrug mit KI ist inzwischen klar geregelt und rechtlich als schwere Täuschung eingestuft.
KI im Studium: Bereits gelebte Realität
KI wird aus dem Studium nicht verschwinden – und das muss sie auch nicht. Entscheidend ist der verantwortungsvolle Umgang. Als Lernhilfe, Strukturgeber und digitaler Sparringspartner kann KI Studierende unterstützen und den Studienalltag spürbar erleichtern. Der Q‑Summit zeigt: Diese Entwicklung ist längst Realität.
Lesen Sie die Artikel von SWR, Tagesschau und IT BOLTWISE zum Auftritt von OpenAI beim Q-Summit. (Links zu den Artikeln)