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Foto: Felix Zeiffer

„Bei uns kommt es viel mehr auf das Individuum und unsere kleinen Teams an.“

An der Universität Mannheim engagieren sich viele Studierende in einer Initiative. Wir haben uns mit Lennart Fritzsche, Mitglied bei Q-Summit, unterhalten, um mehr über die Arbeit innerhalb der Initiative zu erfahren.

Was ist Q-Summit? 

Lennart: Der Q-Summit hier bei uns an der Universität Mannheim ist eine der größten rein von Studierenden organisierten Konferenzen für Startups und Innovation in Deutschland. 

Die Konferenz findet seit 2017 jedes Jahr im Frühjahr statt. Unser Team hat sich zum Ziel gesetzt, Studierende, Gründer, Startups, Corporates und Researchers zusammenzubringen und so den Innovations­geist der Rhein-Neckar-Region über dessen Grenzen zu tragen. In Speeches, Panel Discussions, Workshops, Parties und weiteren Networking Events bringen Experten und erfahrene Gründer den Teilnehmern die neuesten Trends näher. Auch ein großes Pitchbattle darf natürlich nicht fehlen.

In diesem Jahr kommen wieder Studierende aus ganz Deutschland zusammen, um sich über unsere drei Säulen „Social Entrepreneurship, Innovation and Entrepreneurship“ auszutauschen. 

Wie unterscheidet sich das Engagement bei Q-Summit von der üblichen Arbeit anderer Initiativen? 

Lennart: Für unser Team stellt sich die Arbeit grundsätzlich ein wenig anders dar als für die “klassischen” Initiativen hier an der Uni, da wir ja nur ein Event im Jahr ausrichten und somit auf ein großes Ziel hinarbeiten. Bei uns kommt es daher viel mehr auf das Individuum und unsere kleinen Teams an. Zwar treffen wir uns regelmäßig mit unserem kompletten Team, aber die Arbeit der kleinen Teams ist schlussendlich das Entscheidende. Ebenfalls liegt es uns am Herzen, dass auch Startup-Begeisterte Erstsemester sich mit einbringen können und geben daher auch schon Verantwortung an diese ab. Generell kann jeder seine eigene Ideen miteinbringen und sein eigenes Projekt starten, wenn er oder sie eine coole Idee hat. Wir sind also keine klassische “Vorstands­initiative”, bei der der Vorstand sich um die Organisation der gesamten Events kümmert. 

Auch der Spirit ist etwas besonderes dadurch, dass man vor allem kurz vor der Konferenz viel Zeit miteinander verbringt. 

Welche Möglichkeiten gibt es für Studierende, sich beim Q-Summit zu engagieren? 

Lennart: Wie schon oben angesprochen, sind wir in Teams aufgeteilt. Diese reichen von der Speaker -und Partner-Akquise bis hin zum Team Food und Drinks, welches sich um das leibliche Wohl aller Konferenzteilnehmer kümmert. Aber auch unser Legal und Finance Team oder das Marketing Team sind super wichtig. Insgesamt sind wir so ca. 70 Leute aufgeteilt in 10 Teams. 

Neben der Mitarbeit in den Teams sind wir für die Konferenz aber auch auf HelferInnen, die nicht im Team sind, angewiesen und gehen daher meist Anfang April auf die Suche nach motivierten KommilitonInnen, die kein Ticket mehr bekommen haben. 

Das sind grundlegend die zwei Möglichkeiten, sich bei uns zu engagieren. 

Wieso hast du dich dazu entschieden, Teil des Q-Summit-Orga-Teams zu werden und was sind deine Aufgaben? 

Lennart: Als Q-Summit im November 2016 gegründet wurde, war ich damals einer der ersten Erstsemester, die vom Gründerteam um Fabian Sinn gefragt wurden, ob ich Lust hätte bei Q mitzumachen. 

Ich war sofort Feuer und Flamme und habe mich damals schnell dazu entschlossen, mich beim Q-Summit einzubringen. Einer der Gründe war sicher, dass ich mich seit der 11. Klasse für das Thema Gründen und Startups interessiere und somit eine Heimat für meine Interessen gefunden habe. Ich habe dann in ein bis zwei Teams reingeschnuppert und mich dann vor allem aufgrund meines Hobbies, der Fotografie und Videografie, im Marketing-Team wiedergefunden. Mittlerweile verantworte ich als Vorstand für Concept und Conference alle Events auf der Konferenz selbst und bin Dreh- und Angelpunkt für unsere interne Kommunikation. 

Was war dein bisher spannendstes Erlebnis bei Q-Summit? 

Lennart: Stand heute würde ich sagen, dass die Zeit direkt vor der Konferenz im letzten Jahr mich am meisten geprägt hat. Die viele Stunden bei uns im Büro damals, wenn die letzten kleinen Fäden zusammen kommen, waren schon bemerkenswert. Auch wenn es natürlich ein wenig stressiger ist als die Monate davor, nimmt man aus der Zeit einfach unheimlich viel mit und die Freundschaften, die man über die Zeit geschlossen hat, werden noch intensiver. Deshalb freue ich mich mit unserem wunderbaren Team auch schon auf die letzten Wochen vor Q-Summit 2018 und auf die Konferenz selbst natürlich (lacht).