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Luisa Nolting, Enactus // / Foto: Xenia Münsterkötter

„Enactus ist eine weltweite Initiative, die soziale, ökonomische und ökologische Projekte aktiv umsetzt“

An der Universität Mannheim engagieren sich viele Studierende in einer Initiative. Wir haben uns mit Luisa Nolting, Mitglied bei Enactus, unterhalten, um mehr über die Arbeit innerhalb ihrer Initiative zu erfahren.

Wie bist du dazu gekommen Enactus beizutreten?

Luisa: Schon zu Schulzeiten stand für mich fest, dass ich gerne mein Interesse an wirtschaft­lichen Konzepten mit sozialem Engagement vereinen möchte. Als ich nach dem Abitur ein freiwilliges soziales Jahr in Argentinien absolvierte, berichtete mir eine Mitfreiwillige von der Initiative Enactus und den einzigartigen Projekten, die Studierende dort umsetzen. Daraufhin habe ich direkt recherchiert, ob Enactus auch an unserer Universität vertreten ist und hatte Glück.

Wie engagiert sich Enactus?

Luisa: Enactus ist eine weltweite Initiative, die soziale, ökonomische und ökologische Projekte aktiv umsetzt. Dabei verfolgen wir das Ziel durch Hilfe zur Selbsthilfe Menschen die Mittel an die Hand zu geben, sich selbst zu helfen und somit die Welt im kleinen zu verbessern.

Zur Zeit arbeiten wir als Enactus Mannheim in 11 Projekten sowohl lokal als auch international.

Was sind deine Aufgaben bei Enactus?

Luisa: In diesem Jahr bin ich im Vorstand des Vereins tätig. Ich bin mit drei weiteren Studierenden sowohl für die Leitung und strategische Ausrichtung unseres Teams, als auch für die direkte Unterstützung unserer Projekte zuständig. Parallel koordiniere und gestalte ich den Außen­auftritt des Vereins und arbeite daran unsere Projekte sowohl an der Universität, als auch in der Region bekannter zu machen.

Welche Möglichkeiten gibt es sonst noch, sich in der Initiative zu engagieren?

Luisa: Als Mitglied von Enactus Mannheim e.V. engagiert man sich direkt in einem unserer Projekte und arbeitet somit täglich daran „sein“ Projekt voranzubringen, oder sich innerhalb der Innovations­teams neue innovative Projektideen auszudenken.

Was war bisher dein spannendstes Erlebnis bei Enactus? 

Luisa: Mein faszinierendstes Enactus-Erlebnis lässt sich schwer auf einen einzigen konkreten Moment festsetzen. Vielmehr ist es jeder einzelne Moment, indem man spürt, dass sich unsere Arbeit auszahlt. 

Das war, als wir uns vor einem Jahr auf den alljährlichen National Cup vorbereitet haben und ein Video aus Indonesien zugeschickt bekamen, auf welchem zu sehen war, wie acht Frauen körbeweise Gemüse  von einem unserer „Effishent-Systeme“ ernteten. Das ist jedes Mal, wenn man erfährt, dass weitere Verkaufe unserer „ReSoil Erde“ in Uganda stattgefunden haben, oder auch letzte Woche, als wir nach einem langen Tag kurz vor Mitternacht noch zusammensaßen und plötzlich die Nachricht bekamen, einen großen Wettbewerb mit einem unserer Projekte gewonnen zu haben.

Für mich ist und bleibt es ein unvergleichliches Erlebnis gemeinsam mit einer Gruppe motivierter Studierender voller Leidenschaft daran zu arbeiten, ein Projekt auf die Beine zu stellen, welches einen tatsächlichen Impact hat!