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Foto: 123rf.com/Kaspars Grinvalds

Forscherteam untersucht finanzielle Schocks durch Corona für private Haushalte

Bundes­ministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) fördert interdisziplinäres Wissenschafts­team.

Neben starken Einschnitten im gesellschaft­lichen und wirtschaft­lichen Leben birgt die Corona-Pandemie für viele Menschen auch finanzielle Schwierigkeiten. Das gilt vor allem für einkommensschwache Bevölkerungs­gruppen oder für Personen, die durch ihre Berufswahl ökonomisch besonders von der Pandemie betroffen sind. Wie die Menschen in Deutschland mit finanziellen Schocks durch die Corona-Pandemie umgehen, untersucht nun ein interdisziplinäres Forscherteam der Universität Mannheim, des ZEW Mannheim und des Leibniz-Instituts für Resilienzforschung Mainz. 

Die Projekt­partner vereinen dabei die Perspektiven der Wirtschafts­pädagogik (Prof. Dr. Carmela Aprea, Universität Mannheim), der Haushalts­ökonomie (Prof. Dr. Tabea Bucher-Koenen, ZEW Mannheim) sowie der psychologischen Resilienzforschung (Prof. Dr. Klaus Lieb und Dr. Donya Gilan, Leibniz-Institut für Resilienzforschung Mainz).

„Uns interessiert besonders, wie Menschen Entscheidungen unter hoher Unsicherheit und Komplexität treffen, nachdem sie von einem finanziellen Schock erfasst wurden. Denn daraus lässt sich ableiten, mit welchen sozial- und bildungs­politischen Maßnahmen sich die betroffenen Haushalte effektiv und nachhaltig unterstützen lassen“, erklärt Prof. Dr. Carmela Aprea, Universität Mannheim.

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